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Die jetzige Kirche in Pinnow wurde um 1618 erbaut, schon vorher hat hier eine hölzerne Kirche gestanden. Bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts hat eine Wetterfahne auf dem Dach der Kirche gestanden in der das Jahr 1618 als Einweihung und Fertigstellungsjahr der Kirche eingestanzt war. Wo diese Fahne geblieben ist, weiss keiner. Aus der hölzernen Kirche stammen auch einige der sehr wertvollen Glastafeln, die nach dem Krieg zunächst verschollen waren, dann aber wiederentdeckt und im Jahre 2002 restauriert wurden. Jetzt sind die Glasmalereien wieder an dem Ort, wo sie einst hingen: in der Dorfkirche zu Pinnow.

Hier nachfolgend Bilder der Glastafeln:

Erklärungen zu den Glastafeln finden sich auf der Seite "Pinnow", die Geschichte Pinnows.

Auch ist in der Kirche noch die originale Kanzel von 1609 erhalten, sowie der Altar aus dieser Zeit. Auch hier ein paar Bilder:

Die Orgel, die 1868 in Stettin gebaut wurde, ist zwischenzeitlich von Pfarrer Dydko und einem befreundeten Fachmann soweit wieder Instandgesetzt worden, das sie wieder spielt, dies hat sie das letzte Mal im Januar 1945. Hierzu folgt noch ein ausführlicher Bericht.

Im Jahre 2009 hat Pfarrer Dydko in Eigeninitiative eine Kapelle am Fuße der Kirche errichtet. Gebaut wurde sie in ehrenamtlicher Arbeit von den Gemeindemitgliedern Pniewos. Diese Kapelle dient dazu, den Pniewoern Gelegenheit zu geben, ihre Verstorbenen dort aufzubahren und würdevollen Abschied im Dorf zu nehmen. Bislang geschah dieses in Jastrow.